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Sonntag, 23. Januar 2022

Pia Inderbitzin

Die erste Comité-Obfrau der Basler Fasnacht

 

 Pia Inderbitzin, Jahrgang 1955, ist die erste Frau an der Spitze des Basler Fasnachtscomités. Bis zu ihrer Wahl als Obfrau im Jahr 2018 war dieses Amt fest in Männerhand. Pia Inderbitzin ist in einer fasnachtsaffinen Familie aufge-wachsen, hat sich zur Spitzen-Pfeiferin «hochgearbeitet», war auch als Schnitzelbängglerin unterwegs. Im Jahr 2000 wurde sie als zweite Frau ins Comité gewählt und war dort für die Nachwuchsförderung verantwortlich. Als Lehrerin war sie für dieses Amt prädestiniert. Seit 2010 war Pia Inderbitzin zudem Statthalterin des Comités, also Stellvertreterin des Obmanns. Ihr Amtsantritt als Obfrau stand aber unter einem unguten Stern: Ihre erste Fasnacht 2019 war von diversen Pferdestürzen überschattet, die beiden folgenden Ausgaben wurden abgesagt. Eine «richtige» Fasnacht hat Pia Inderbitzin als Obfrau also noch nicht erlebt! Das soll 2022 jetzt der Fall sein. Wie organisiert man in Pandemiezeiten einen solchen Grossanlass? Was macht das Fasnachtscomité? Wieso braucht es überhaupt eine «Fasnachtsbehörde»? Und was muss man tun, damit es die Basler Fasnacht auch in zehn Jahren noch gibt? Diese und andere Fragen beantwortet die Basler Comité-Obfrau im Gespräch mit Thomas Kamber.

 

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Sonntag, 29. August 2021

Werner Ryser  "Schriftsteller"

"Der Mann, der historische Gestalten zum Leben erweckt!"

 

Werner Ryser, 1947 in Winterthur geboren, wurde Sozialarbeiter, hatte aber immer schon ein Flair für die Sprache und das Schreiben. Aber erst gegen Ende seines reichen Berufslebens – u.a. als Leiter der Basler Geschäftsstelle der Pro Senectute – gab er seiner Leidenschaft mehr Raum und begann mit dem Schreiben von historischen Roma- nen. Sein Erstling «Walliser Totentanz» wurde zum Bestseller. Weitere Werke folgten, so etwa «Die Revoluzzer»: Der Kampf der Baselbieter Leibeigenen gegen die Herren aus der Stadt, der in der Trennung des Standes Basel in zwei Halbkantone endete. Mit viel Empathie und Einfühlungsvermögen zeichnet er die Menschen, die zum Teil auf reale Figuren zurückgehen, und baut sie in ein historisches Sittengemälde ein, das den Leser fesselt. Werner Ryser sieht sich selber nicht als Literat, er sei ein Erzähler, sagt er. Er stammt aus dem Berner Oberland, seine Familie hat Verbindungen in den Kaukasus, und in diesem Milieu spielt denn auch sein neuster Roman «Die grusinische Braut». Wer ist dieser Mann, der von sich sagt, er sei in einem Matriarchat aufgewachsen? Woher kommt seine Liebe zur Sprache und zum Schreiben? Und woher kommt seine Vorliebe für historische Stoffe und Figuren?

 

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Sonntag, 23. August 2020

Barbara Buser "Architektin"

 

"Es gibt keinen Abfall!"

 

Barbara Buser, Jahrgang 1954, ist eine «untypische» Architektin: Ihr Schaffen ist nicht auf Neubauten und das Füllen von Baulücken ausgerich-tet, sie fokussiert sich auf Bestehendes und gibt ihm ein neues Leben. Sie hat sich mit dem Um- und Zwischennutzen von leerstehenden Gebäuden weit über die Region hinaus einen Namen gemacht. Das Unternehmen Mitte, das Gundeldingerfeld, die Basler Markthalle, das Hanro- und das Ziegelhof-Areal in Liestal sind ein paar Beispiele, die ihre Handschrift tragen. Auch die Bauteilbörse geht auf ihre Initiative zurück.

 

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Sonntag, 19. Januar 2020

Fritz Vischer und Martin Vögtli

Er: Fritz Vischer (Jahrgang 1954) erlitt 1977 in Südamerika einen Töffunfall und ist seither querschnittgelähmt.
Er hat ein Buch geschrieben über sein Leben im Rollstuhl.

 

Er: Martin Vögtli (Jahrgang 1962) ist 1987 durch einen Arbeitsunfall zum Paraplegiker geworden. Er ist im Dorf bestens integriert und vernetzt, in vielen Vereinen und Institutionen tätig.

 

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Sonntag, 25. August 2019

Susanne Leutenegger Oberholzer

<slo>, wie sie in Abkürzung ihres langen Namens genannt wurde, hat aus ihrem Herzen nie eine Mördergrube gemacht. 1987 wurde sie für die Baselbieter POBL in den Nationalrat gewählt. 1991 hat sie nicht mehr kandidiert, dafür nochmals studiert. Am Tag der Bundesrätinnen-Wahl (Ruth Dreifuss) trat sie in die SP ein. Insgesamt war sie mit Unterbruch 23 Jahre lang Mitglied der grossen Kammer in Bern.

 

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SLO vor dem Bundeshaus



Freitag, 22.März 2019

Benedikt Meyer

1891 reiste die erst 19jährige Stephanie Cordelier alleine in die USA! Der Therwiler Historiker Benedikt Meyer begab sich per Fahrrad und Frachtschiff auf Stephanies Spuren und schrieb ein spannendes Buch darüber.

 

» Flyer             Link zu: http://www.benediktmeyer.ch/

 

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Autorenportaits: Corinne Kramer. www.corinnekramer.ch



SONNTAG, 27. JANUAR 2019

Richard Wherlock

Tänzer, Choreograph, Ballettdirektor.
Wie wird man vom Tänzer zum Choreographen? Was macht ein Ballett-Mitglied, wenn der Körper nicht mehr will, und warum sind Ballett-Tänzer so schlecht bezahlt? Bleibt Richard Wherlock überhaupt Ballett-Direktor in Basel, und wenn ja, wie lange?
Diese und andere Fragen beantwortet er im Gespräch

mit Thomas Kamber.

 

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